Im ersten Teil des 2. Abschnittes müssen gebundene Wahlfächer im Ausmaß von 14 SSt absolviert werden. Dieser Teil dient der Vertiefung und Spezialisierung der Pflichtfächer des ersten und zweiten Abschnitts. Von den 14 gebundenen Wahlfächerstunden müssen 10 Stunden aus den Vertiefungen der rechtswissenschaftlichen Fächer gewählt werden. Im Optimalfall sollte die Vertiefung immer am Prüfungstermin nach der Grundlagenprüfung absolviert werden (Beispiel: Finanzstrafrecht 1 Oktobertermin, Finanzstrafrecht Novembertermin). Damit sollte sich der Lernaufwand möglichst gering halten. Vertiefungen dürfen nicht vor den Grundlagen absolviert werden.

Es stehen folgende Fächer zur Verfügung:

  • Arbeitsrecht 2 (5SSt)
  • Bürgerliches Recht 2 (3SSt)
  • Europarecht 2 (4SSt)
  • Finanzstraf- und Finanzstrafverfahrenrecht 2 (3SSt)
  • Öffentliches Wirtschaftsrecht 2 (4SSt)
  • Privates Recht der Wirtschaft 2 (2SSt)
  • Rechtsinformatik (2SSt)
  • Sozialrecht 2 (2SSt)
  • Zivilgerichtliche Rechtsdurchsetzung 2 (2SSt)

Aus diesen 9 oben genannten Fächern sind mindestens 10 der 14 vorgesehenen Semesterwochenstunden zu absolvieren.

Für die restlichen 4 Semesterwochenstunden stehen folgende Fächer zur Verfügung:

  • BWL III - Strategie und Marketing (4SSt)
  • VWL III - Theorie ökonomischer Entscheidungen 2 (4SSt)
  • VWL IV - Ökonomik des öffentlichen Sektors (4SSt)
  • Französisch (2SSt)
  • Italienisch (2SSt)
  • Spanisch (2SSt)

In der Lehrveranstaltung „Spanisch für Juristen“ werden dir die Grundkenntnisse der spanischen Sprache, als auch die der juristischen Fachterminologie vermittelt.

Des Weiteren dient diese Lehrveranstaltung zur Konsolidierung der grundlegenden grammatikalischen Strukturen auf Niveau A1.

Anmeldung direkt beim Prüfungsreferat (1.Stock – GEIWI-Turm).

Prüfungsmodalitäten

Am Ende des Semesters findet eine schriftliche Klausur statt. Die Lehrveranstaltung „Spanisch für Juristen“ umfasst 2 Semesterwochenstunden.

In der Lehrveranstaltung „Italienisch für Juristen“ werden dir Einblicke in das Italienische Recht gegeben.

VORAUSSETZUNG: Grundkenntnisse Italienisch

Die Anmeldung erfolgt über eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Anzugeben sind Matrikelnummer, Studienkennzahl sowie Vor- und Nachname. Die Anmeldefrist ist zu beachten.

Prüfungsmodalitäten

Die Lehrveranstaltung „Italienisch für Juristen“ umfasst 2 Semesterwochenstunden. Der Prüfungsmodus wird vom Lehrveranstaltungsleiter bekanntgegeben.

Prüfer:

Mag. Elisabetta Rossi-Dallapozza

In der Lehrveranstaltung „Französisch für Juristen“ wird die französische Rechtsterminologie erarbeitet und es werden dir grundlegende Kenntnisse des französischen Rechtssystems beigebracht. Die Lehrveranstaltung wird nicht semestral angeboten.

VORAUSSETZUNG: Grundkenntnisse Französisch

Die Anmeldung zur Lehrveranstaltung findet direkt im Prüfungsreferat (1.Stock – GEIWI-Turm) statt.

Prüfungsmodalitäten

Es finden zwei schriftliche Klausuren statt. Das Fach „Französisch für Juristen“ umfasst 2 Semesterwochenstunden.

Prüfer:

  • Dr. Günther Riess

Dieses Modul vermittelt dir die Grundlagen der Finanzwissenschaft. Es werden inhaltlich folgende Themen besprochen:

  • Theorie des Marktversagens
  • Öffentliche Güter
  • Externe Effekte
  • Öffentliche Willensbildung und Public Choice
  • Verteilung und Armut
  • Begründung und Wirkungen von Sozialtransfers
  • Theorie der Besteuerung

Prüfungsmodalitäten

Voraussetzung, um zur Modulprüfung antreten zu können, ist die positive Absolvierung des Proseminars.

Die schriftliche Gesamtprüfung findet in der SoWi-Prüfungswoche statt und wird in Form eines Multiple-Choice-Tests abgehalten. Das Modul umfasst 4 Semesterwochenstunden.

Prüfer:

  • semesterabhängig

Aufbauend auf das Modul „Theorie ökonomischer Entscheidungen 1“ werden Marktformenlehre (Oligopol, Monopol) und Informationsasymmetrien auf Märkten analysiert.

Prüfungsmodalitäten

Voraussetzung, um zur Modulprüfung antreten zu können, ist die positive Absolvierung des Proseminars.

Die schriftliche Gesamtprüfung findet in der SoWi-Prüfungswoche statt und wird in Form eines Multiple-Choice-Tests abgehalten. Das Modul umfasst 4 Semesterwochenstunden.

Prüfer:

  • semesterabhängig

Das Modul „Strategie und Marketing“ dient dem Erwerb von Grundlagenwissen im Bereich marktorientierte Unternehmensführung und Marketing und dem Erwerb von Fähigkeiten zur Analyse, Diskussion und Lösung von einfacheren betriebswirtschaftlichen Problemstellungen.

Beim Proseminar findet eine Dreiteilung statt:
Im ersten Teil wird die Strategie als Leitrahmen einer organisatorischen Einheit vorgestellt. Im zweiten Teil werden die Notwendigkeit der Abgrenzung des Tätigkeitsbereichs einer Organisation und der dafür verfügbaren Instrumente diskutiert. Der dritte Teil des Proseminars stellt den Prozess der strategischen Positionierung einer organisatorischen Einheit und die dabei verwendbaren Instrumente vor.  

Prüfungsmodalitäten

Voraussetzung, um zur Modulprüfung antreten zu können, ist die positive Absolvierung des Proseminars.

Für die Beurteilung des Proseminars werden folgende Kriterien herangezogen:

  • 40 % schriftliche Fallstudienvorbereitung
  • 40 % Gruppenpräsentation
  • 20 % Mitarbeit & Anwesenheit

Die schriftliche Gesamtprüfung findet in der SoWi-Prüfungswoche statt und wird in Form eines Multiple-Choice-Tests abgehalten. Das Modul umfasst 4 Semesterwochenstunden.

Prüfer:

  • semesterabhängig

Beim Fach "Zivilgerichtliche Rechtsdurchsetzung 2" erhältst du eine Vertiefung im Sanierungsrecht. Des Weiteren werden das Firmenbuch- und Grundbuchverfahren, das Schiedsverfahren und sonstige alternative Rechtsschutzwege besprochen. Hier erhältst du auch einen Einblick in sonstige, wirtschaftsrelevante zivilgerichtliche Sonderverfahren samt einstweiligem Rechtsschutz.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Zivilgerichtliche Rechtsdurchsetzung 2“ ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 2 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fach gehört.

Prüfer:                   

  • Prof. Bernhard König

Das Fach „Sozialrecht 2“ ist die Vertiefung zum Fach „Sozialrecht 1“. Von den im „Sozialrecht 1“ behandelten Themen wird eine intensivere Kenntnis verlangt, zusätzlich dazu wird auch das Europäische Sozialrecht geprüft.

Prüfungsmodalitäten

Die Prüfung wird anhand einer mündlichen Fachprüfung abgelegt. Sozialrecht 2 umfasst 2 Semesterwochenstunden. Es ist nicht nur der Vorlesungsstoff zu beherrschen, sondern alles was mit dem Fach zu tun hat.

Prüfer:              

  • Prof. Gert–Peter Reissner
  • Prof. Gustav Wachter
  • Prof. Andreas Mair
  • Prof. Florian Burger

Beim Fach „Rechtsinformatik“ erhältst du einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Rechtsinformatik, die Schnittstellen Recht und Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Anwendung bei den Behörden und Rechtsanwälten (z.B. elektronischer Rechtsverkehr, Grund- und Firmenbuch, e-Government)

Prüfungsmodalitäten

Rechtsinformatik umfasst 2 Semesterwochenstunden. Am Ende der Lehrveranstaltung, wird einen Lehrveranstaltungsprüfung in Form einer Projektarbeit abgehalten.

Prüfer:

  • Prof. Walter-Michael Grömmer

Das Fach „Privates Recht der Wirtschaft 2“ gibt dir einen vertiefenden Einblick in ausgewählte Fragen des Unternehmensrechts. Schwerpunktmäßig wird dabei das Urheberrecht behandelt.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Privates Recht der Wirtschaft 2“ ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 2 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fach gehört.

Prüfer:

  • Prof. Manfred Büchele

Dieses Fach stellt eine Vertiefung zum Fach „Öffentliches Wirtschaftsrecht 1“ dar. Dabei wird dir eine praxis- und prüfungsorientierte Darstellung zentraler Materien des besonderen Verwaltungsrechts geboten.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Öffentliches Wirtschaftsrecht 2“ ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 4 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fach gehört.

Prüfer:

  • Prof. Karl Weber
  • Prof. Norbert Wimmer
  • Prof. Thomas Müller

In diesem Fach wird der Überblick, den du im Fach „Finanzstraf- und Finanzstrafverfahrensrecht 1“ über das verwaltungsbehördliche und gerichtliche Finanzstrafverfahren erhalten hast, vertieft.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Finanzstraf- und Finanzstrafverfahrensrecht“ ist als mündliche Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 2 Semesterwochenstunden.

Wichtig für die Prüfung ist, dass du die Vorlesung regelmäßig besuchst, da Prof. Scheil dort Informationen über die jeweiligen Neuerungen in der Rechtsprechung und Gesetzgebung gibt.

Prüfer:

  • Prof. Andreas Scheil

Stoffabgrenzung

  • Besonderer Teil: Alle Finanzvergehen des FinStrG und der Nebengesetze
  • Finanzstrafprozessrecht: Das gerichtliche und verwaltungsbehördliche Finanzstrafverfahrensrecht

Das Fach „Europarecht 2“ beinhaltet zwei Vertiefungsrichtungen. Zum einen findet eine vertiefte Darstellung des institutionellen Europarechts, zum anderen eine vertiefte Darstellung des materiellen Europarechts statt.

Im Einzelnen werden folgende Bereiche des institutionellen Europarechts anhand ausgewählter und anschaulicher Beispiele vertieft:

  • Der Gegenstand des Europarechts
  • Die Rechtsquellen des Europarechts
  • Die Organisationsstruktur der Europäischen Union
  • Die Rechtsetzung in der Europäischen Union
  • Die Vollziehung des Unionsrechts in Österreich
  • Die Rechtsprechung in der europäischen Union
  • Die Haftung
  • Die Außenbeziehungen
  • Die Grundrechte

Gegenstand des materiellen Europarechts sind die Grundfreiheiten des Binnenmarktes, das Wettbewerbsrecht, die Rechtsharmonisierung im Binnenmarkt.

Prüfungsmodalitäten

Die Fachprüfung Europarecht 2 umfasst 4 Semesterwochenstunden und ist mündlich abzulegen. Prüfungsrelevant ist dabei nicht nur der behandelte Stoff der Vorlesungen, sondern alles was zu den Themenbereichen dazugehört.

Prüfer:

  • Prof. Werner Schröder

Das Fach „Bürgerliches Recht 2“ ist eine Erweiterung zum Fach „Bürgerliches Recht 1“.

Folgende Themengebiete werden behandelt:

  • Erbrecht: Die Vorlesung zum Erbrecht bietet dir eine Darstellung ausgewählter Gebiete des österreichischen Erbrechts, wie z.B. gesetzliche Erbfolge und Testamentarische Erbfolge.
  • Familienrecht: Hier werden ausgewählte Themen, des österreichischen Familienrechts behandelt, wie z.B. Unterhaltsverpflichtungen.
  • Internationales Privatrecht: Hier erfährst du welches Recht du anwenden musst, wenn ein Privatrechtsfall Bezüge zum Ausland aufweist. Die Regeln dafür sind im IPRG kodifiziert und werden in der Vorlesung systematisch dargestellt.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Bürgerliches Recht 2“ ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 3 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fach gehört.

Prüfer:

  • Prof. Christian Markl
  • Prof. Bernhard Eccher
  • Prof. Raimund Pittl
  • Prof. Bernhard Koch
  • Prof. Michael Ganner
  • Prof. Andreas Schwarze

Das Fach „Arbeitsrecht 2“ stellt eine Vertiefung zum Fach „Arbeitsrecht 1“ dar. Hier wird dir ein erweitertes Wissen im Arbeitsrecht vermittelt und zudem das Europäische Arbeitsrecht aufbereitet, wobei die Probleme bei der Umsetzung in das österreichische Recht dargelegt werden.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Arbeitsrecht 2“ ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 5 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fach gehört.

Prüfer:

  • Prof. Gert–Peter Reissner
  • Prof. Gustav Wachter
  • Prof. Andreas Mair
  • Prof. Florian Burger

 

Dieses Fach gibt eine Darstellung der wichtigsten Gebiete des öffentlichen Wirtschaftsrechts samt Unionsrecht. Es werden Einblicke in die Ziele, Instrumente und Prinzipien des öffentlichen Wirtschaftsrechts sowie in seine europarechtlichen und internationalen Rahmenbedingungen gegeben.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Öffentliches Wirtschaftsrecht 1“ ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 4 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fach gehört.

Prüfer:

  • Prof. Karl Weber
  • Prof. Norbert Wimmer
  • Prof. Thomas Müller

Dieses Modul befasst sich mit den Grundlagen der Makroökonomie. Dabei werden unter anderem, folgende Themenbereiche behandelt:
Inflation, Produktion und Geldmengenwachstum, Wachstum und technischer Fortschritt, Gütermarkt in einer offenen Volkswirtschaft und offene Güter- und Finanzmärkte.

Im dazugehörigen, verpflichtenden Proseminar wird die Theorie anhand von Beispielen veranschaulicht.

Prüfungsmodalitäten

Voraussetzung, um zur Modulprüfung antreten zu können, ist die positive Absolvierung des Proseminars.

Die schriftliche Gesamtprüfung findet in der SoWi-Prüfungswoche statt und wird in Form eines Multiple-Choice-Tests abgehalten.

Prüfer:

  • semesterabhängig

In diesem Fach werden die formellrechtlichen Grundlagen des Zivilrechtbereiches erläutert. Angefangen vom außerstreitigen Verfahren, über das Erkenntnisverfahren und das Exekutionsrecht bis hin zum Insolvenzrecht ist alles dabei, was bei prozessrechtlichen Fragenstellungen zu berücksichtigen ist.

ZGR 1 ist mittlerweile dem Fach „ZGV“ aus dem klassischem Jusstudium gleichgestellt worden.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Zivilgerichtliche Rechtsdurchsetzung 1“ ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 6 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fach gehört.

Prüfer:

  • Prof. Bernhard König
  • Prof. Peter Mayr
  • Prof. Hubertus Schumacher

Beim Fach „Strafrecht unter besonderer Berücksichtigung des Wirtschaftsstrafrechts“ werden die Grundfragen des Strafrechts, wie zum Beispiel die allgemeine Verbrechenslehre, die Rechtswidrigkeit oder die Schuldfrage, behandelt.

Darüber hinaus werden Vermögensdelikte und weitere für das Wirtschaftsstrafrecht relevante Delikte erörtert und es wir dir eine Einführung in das Strafprozessrecht gegeben.

Die Besonderheit, im Vergleich zum klassischen rechtswissenschaftlichen Studium liegt darin, dass die rechtlichen und kriminologischen Aspekte der Wirtschaftskriminalität dargelegt werden.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „(Wirtschafts-)Strafrecht“ ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 5 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fach gehört.

Prüfer:

  • Prof. Margarethe Flora
  • Prof. Verena Murschetz
  • Prof. Andreas Venier
  • Prof. Andreas Scheil
  • Prof. Klaus Schwaighofer

Prüfungsstoff:

http://www.uibk.ac.at/strafrecht/lehre/stoff_wire_aktuell.pdf

In diesem Fach wird die Bedeutung des Sozialrechts dargelegt. Von allgemeinen Grundsätzen im Sozialrecht, über Versicherungsverhältnisse, Krankenversicherung, Unfallversicherung, Pensionsversicherung bis hin zur Arbeitslosenversicherung wird hier alles erörtert.

Prüfungsmodalitäten

Die Prüfung wird anhand einer mündlichen Fachprüfung abgelegt. Sozialrecht 1 umfasst 2 Semesterwochenstunden. Es ist nicht nur der Vorlesungsstoff zu beherrschen, sondern alles was mit dem Fach zu tun hat.

Prüfer:

  • Prof. Gert–Peter Reissner
  • Prof. Gustav Wachter
  • Prof. Andreas Mair
  • Prof. Florian Burger

Dieses Fach ist grundsätzlich in zwei Teile gegliedert.

Zum einen wird von Prof. Thöni eine vertiefende Darstellung des Kapitalgesellschaftsrechts gegeben, wobei das Hauptaugenmerk auf dem GmbH-Recht liegt. Zum anderen behandelt Prof. Gamerith aktuelle Themen aus allen Bereichen des Immaterialgüterrechts und des gewerblichen Rechtsschutzes unter Berücksichtigung der Entwicklung dieses Rechtsgebietes durch den Einfluss der EU.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Privates Recht der Wirtschaft 1“ ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 4 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fach gehört.

Du kannst hier zwischen einem der beiden Prüfer wählen. Beide prüfen unterschiedliche Themenbereiche. Du musst nur den Stoff des jeweiligen Prüfers beherrschen.

Prüfer:

Prof. Wilfried Thöni

Das Hauptaugenmerk dieses Faches liegt auf dem Recht der WTO und seiner Anwendung in der Europäischen Union. Darüber hinaus werden aber auch das Internationale Investitionsrecht, das Internationale Wettbewerbsrecht und das Internationale Integrationsrecht behandelt.

Ziel dieses Faches ist es, dass Studierende die wesentlichen Bereiche des Internationalen Wirtschaftsrechts kennen lernen und die Fähigkeiten erwerben, Grundfragen des Internationalen Wirtschaftsrechts zu lösen.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Allgemeines Völkerrecht und Internationales Wirtschaftsrecht“ ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 4 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fachbereich gehört.

Prüfer:

  • Prof. Walter Obwexer
  • Prof. Peter Hilpold

Das Fach „Handels-, Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht“ ist in insgesamt acht Teile untergliedert.

  1. Allgemeiner Teil des Unternehmensrechts
  2. Personengesellschaften
  3. Kapitalgesellschaften
  4. Unternehmensbezogene Geschäfte
  5. Wertpapierrecht
  6. Wettbewerbsrecht I: Recht des unlauteren Wettbewerbes
  7. Wettbewerbsrecht II: Kartellrecht
  8. Immaterialgüter- und Markenrecht

Hier werden dir, angefangen von Firmengrundsätzen über Gesellschaftsgründungen bis hin zu unerlaubten Wettbewerbshandlungen, verschiedenste Themenbereiche des Unternehmensrechts beigebracht.

Prüfungsmodalitäten

Das Fach „Handels-, Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht“ bzw. auch „Unternehmensrecht“ genannt, ist in Form einer mündlichen Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 6 Semesterwochenstunden. Somit ist nicht nur der in den Vorlesungen behandelte Stoff zu beherrschen, sondern alles was zum Fachbereich gehört.

Das Hauptaugenmerk bei der Prüfung liegt auf den folgenden Teilen:

  • Allgemeiner Teil des Unternehmensrechts
  • Personengesellschaften
  • Kapitalgesellschaften
  • Unternehmensbezogene Geschäfte

Von den vier restlichen Themenbereichen wird ein Überblickswissen verlangt.

Prüfer:

  • Prof. Hanns Fitz
  • Prof. Wilfried Thöni
  • Prof. Alexander Schopper
  • Prof. Georg Eckert
  • Prof. Manfred Büchele

Das Arbeiten mit Datenbanken ist für Juristen unerlässlich. Im Fach „Juristische Informations- und Arbeitstechnik“ (JAT) lernst du das Arbeiten mit Datenbanken, die Suche nach juristischen Texten und das korrekte Zitieren von Quellen. Spätestens beim Verfassen deiner Diplomarbeit wirst du das Wissen, das du dir in JAT angeeignet hast, anwenden müssen.

Themenbereiche:

  • Arbeiten mit juristischen Datenbanken
  • Sammeln, Ordnen und korrektes Zitieren von Quellen
  • Materialien- und Literatursuche
  • Bibliotheksführungen
  • Computerpraktika

Prüfungsmodalitäten

Bei Prof. Grömmer ist es möglich, die LV Prüfung entweder schriftlich oder mündlich abzulegen.

Prüfer:

  • Markus Hahnen
  • Walter–Michael Grömmer

In diesem Fach wird insbesondere ein Überblick über das verwaltungsbehördliche und gerichtliche Finanzstrafverfahren gegeben.

Prüfungsmodalitäten

Finanzstraf- und Finanzstrafverfahrensrecht ist als mündliche Fachprüfung zu absolvieren und umfasst 2 Semesterwochenstunden.

Wichtig für die Prüfung ist, dass du die Vorlesung regelmäßig besuchst, da Prof. Scheil dort Informationen über die jeweiligen Neuerungen in der Rechtsprechung und Gesetzgebung gibt.

Prüfer:

  • Prof. Andreas Scheil

Stoffabgrenzung

  • Allgemeiner Teil des FinStrG
  • Besonderer Teil: §§ 33, 34, 35, 36, 38a, 39, 48b, 49, 49a, 50, 51 FinStrG
  • Finanzstrafprozessrecht:
    • Sachliche, funktionelle und örtliche Zuständigkeit der Gerichte und Verwaltungsbehörden
    • Prozessgrundsätze

Dieses Fach umfasst zwei Bereiche:

  • das Finanzrecht
  • das Unternehmenssteuerrecht.

Beim Finanzrecht liegt das Hauptaugenmerk auf der Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, Erbschaftssteuer und Grunderwerbssteuer. Des Weiteren wird das Gebühren- und Abgabenverfahren behandelt.

Im Unternehmensteuerrecht werden die Ertragsbesteuerungen der Gesellschaften, sowie die Umgründungen behandelt und Einblicke in das internationale Steuerrecht gewährt.

Prüfungsmodalitäten

Du absolvierst eine mündliche Fachprüfung, welche 5 Semesterwochenstunden umfasst.

Prüfer:

Prof. Beiser

Prof. Zorn

Prof. Hörtnagl-Seidner

Da für den zweiten Abschnitt 6 Semester als Mindeststudiendauer festgelegt wurden, sollten für den ersten Teil etwa 4 Semester in Anspruch genommen werden.

Im ersten und zweiten Semester den Zivilrechtlichen Teil inklusive den Vertiefungen. Im dritten Semester den strafrechtlichen Teil und das wirtschaftswissenschaftliche Modul und im vierten Semester den öffentlichrechtlichen Teil und JAT. Nebenher empfiehlt es sich Übungsscheine zu den einzelnen Fächern zu absolvieren um so die freien Wahlfächer abzuschließen.  

Der zweite Abschnitt dauert sechs Semester und wird in zwei Teile gegliedert. Teil 1 ist in Lehrveranstaltungsprüfungen, Fachprüfungen, SoWi-Modulprüfungen, gebundene und freie Wahlfächer unterteilt.

Die Fächer des zweiten Abschnitts – Teil 1

Der zweite Abschnitt besteht aus dem ersten Teil “Aufbau, Erweiterung, Vertiefung, Spezialisierung” und einem zweiten Teil “interdisziplinäre Verknüpfung von Recht und Wirtschaft”.

Im ersten Teil kann man 3 große Rechtsgebiete unterscheiden: 

Zivilrechtlicher Teil:

  • Handels- Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht einschließlich Wertpapierrecht (6 SST)
  • Arbeitsrecht 1 (5 SST)
  • Sozialrecht 1 (2 SST)
  • Privates Recht der Wirtschaft 1 (4 SST)
  • Zivilgerichtliche Rechtsdurchsetzung 1 (6 SST)

und wahlweise die Vertiefungen zu diesen Fächern. 

Die Grundlage für den zivilrechtlichen Teil ist das Bürgerliche Recht 1. Deshalb ist es sicherlich von Vorteil, wenn gleich nach dem ersten Abschnitt, in welchem optimalerweise das Bürgerliche Recht 1 die letzte Prüfung war, mit dem zivilrechtlichen Teil begonnen wird. Als letzte Prüfung aus dem zivilrechtlichen Teil solltest du die Zivilgerichtliche Rechtsdurchsetzung wählen, da grundlegende Aspekte des Bürgerlichen Rechts, des Arbeitsrechts und des Unternehmensrechts vorausgesetzt werden.

Öffentlichrechtlicher Teil:

  • Öffentliches Wirtschaftsrecht 1 (4 SST)
  • Internationales Wirtschaftsrecht (3 SST)
  • Finanzrecht (5 SST)

und wahlweise die Vertiefungen zu diesen Fächern. 

Im öffentlichrechtlichen Teil sollte mit dem Öffentlichen Wirtschaftsrecht 1 begonnen werden, da das Internationale Wirtschaftsrecht auf dem Öffentlichen Wirtschaftsrecht aufbaut. Außerdem solltest du die Fachprüfung aus Finanzrecht auf das Ende des ersten Teils des zweiten Abschnitts aufheben, da diese Prüfung die Grundlage für die Prüfung Finanzen und Steuern aus dem zweiten Teil bildet. Es ist ein Vorteil, diese beiden Prüfungen knapp aufeinander zu machen! 

Strafrechtlicher Teil:

  • Wirtschaftsstraf- und Strafvervahrensrecht (5 SST)
  • Finanzstraf- und Finanzstrafverfahrensrecht 1 (2 SST)

und wahlweise die Vertiefung aus Finanzstraf- und Finanzstrafverfahrensrecht. 

Weiters ist das wirtschaftswissenschaftliche Modul Grundlagen der Makroökonomie verpflichtend sowie Jursitische Arbeits- und Informationstechnik, welche als Vorbereitung zur Diplomarbeit dient.

Es müssen freie Wahlfächer im Ausmaß von 15 SSt (können im gesamten Studium absolviert werden) und gebundene Wahlfächer im Ausmaß von 14 SSt (zwingend im 2. Abschnitt) absolviert werden. Für die freien Wahlfächer können dabei jegliche Prüfungen andere Fakultäten, Übungsscheine und ähnliches (bei extravaganten Dingen unbedingt zuvor mit dem Prüfungsreferat abklären) herausgenommen werden. Bei den 15 gebundenen Wahlfächerstunden muss aus den Vertiefungen zu den einzelnen Fächern ausgewählt werden, wobei mindestens 10 Stunden aus dem rechtswissenschaftlichen Bereich herausgenommen werden müssen. Optimalerweise sollte die Vertiefung immer am Prüfungstermin nach der Grundlagenprüfung gemacht werden. Damit sollte sich der Lernaufwand möglichst gering halten. Vertiefungen dürfen nicht vor den Grundlagen absolviert werden. Es werden auch Vertiefungen aus dem sprachlichen und dem sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereich angeboten. 

Was ist zu beachten?

  • erster Abschnitt muss abgeschlossen sein
  • ansonsten sind die Übergangsbestimmungen vom ersten auf den zweiten Abschnitt zu beachten


Übergang vom ersten auf den zweiten Teil des zweiten Abschnitts:

Prüfungen des zweiten Teiles dürfen erst abgelegt werden, wenn nur noch höchstens eine Prüfung aus dem ersten Teil offen ist.

Wichtige Termine:

Keine Veranstaltungen gefunden

Termine:

Mär
12

12.03.2019 17:00 - 18:00