Am besten ist es, sich pro Semester drei Prüfungen vorzunehmen. Die Fächer Römisches Recht und Strafrecht sind die umfangreichsten des ersten Abschnitts, daher solltest Du die Vorbereitung über beide Semester planen. Daraus ergibt sich dann folgendes System:

Studienbeginn Oktober

  • Dezember: Einführung und JAT
  • Jänner: Rechtsgeschichte oder Wirtschaft
  • Außerdem solltest Du einen Schein aus Rechtsgeschichte (und/oder im zweiten Semester einen aus Römischem Recht) erwerben.
  • März: Wirtschaft oder Rechtsgeschichte (je nachdem, was Du im Jänner gemacht hast)
  • April: Römisches Privatrecht
  • Juni: Strafrecht
  • Dazu musst du einen Schein aus Strafrecht absolvieren.

Wenn du es ganz eilig hast, ist es auch denkbar im Jänner Rechtsgeschichte und Wirtschaft zusammen zu machen. Dann kannst du bereits im März Römisches Recht absolvieren und hast somit genügend Zeit für Strafrecht (das mit Sicherheit das größte Fach des ersten Abschnittes ist).

Studienbeginn März (Quereinsteiger)

  • Mai: Einführung und JAT
  • Juni: Rechtsgeschichte oder Wirtschaft
  • Außerdem solltest du einen Schein aus Rechtsgeschichte (und/oder im zweiten Semester einen aus Römischem Recht) erwerben.
  • Oktober: Wirtschaft oder Rechtsgeschichte
  • November: Römisches Privatrecht
  • Jänner: Strafrecht
  • Außerdem musst du einen Übungsschein aus Strafrecht erwerben.

Damit Du den Prüfungsstoff lernen und Fälle einüben kannst, gibt es Vorlesungen bzw. Übungen. Im ersten Abschnitt benötigst Du zwei Pflichtübungsscheine, einen davon zwingend aus Strafrecht (Grundvoraussetzung für die Fachprüfung in Strafrecht), den anderen wahlweise aus Römischem Recht oder Rechtsgeschichte. Es ist aber empfehlenswert, sich nicht auf diese zwei Pflichtübungen zu beschränken, sondern in jedem Fach eine, eventuell sogar zwei Übungen zu besuchen. 

 

Unser Vorschlag für den Stundenplan

Insgesamt sieht dann der Stundenplan ungefähr so aus:

1. Semester

  • Einführung: Da es sich um eine Lehrveranstaltungsprüfung handelt, herrscht Anwesenheitspflicht. Es bieten mehrere Professoren Vorlesungen an, entscheide dich für eine. Wenn du Zeit hast, kannst du ja noch eine weitere besuchen.
  • Rechtsgeschichte: Vorlesung, sehr empfehlenswert ist eine Pflichtübung bei Deinem/r Prüfer/in oder bei einem/r seiner/ihrer Assistenten/innen. Die mündliche Prüfung solltest Du für Jänner/März (Quereinsteiger: Juni/Oktober) einplanen
  • Wirtschaft: Vorlesung aus „Grundlagen der Wirtschaft“ und „Rechnungswesen“. Vor allem Studierende, die keine BHAK besucht haben, sollten diese Vorlesungen wahrnehmen.

2. Semester:

  • Römisches Recht: Vorlesung zu Sachenrecht und Obligationenrecht und eine Übung.
  • Strafrecht: Vorlesungen und eine Anfängerübung. Wer bereits im ersten Semester Vorlesungen besucht hat, sollte sich für eine Klausurenübung anmelden.

Tipps zur Planung

Gerade in den ersten Semestern nimmt man sich am Anfang viel vor, sitzt stundenlang im Hörsaal bei jeder Vorlesung und rennt in jede Übung.

Es ist wichtig sich Prüfer und Lehrveranstaltungsleiter einmal selbst anzuschauen. Allerdings ist es nicht unbedingt der beste Weg, jede Vorlesung und jede Übung zu besuchen. Richtigerweise solltest Du Dich für die Lehrveranstaltungen entscheiden, die dich ansprechen, wo Du das Gefühl hast "hier geht was weiter".

Noch ein Rat, den Du beherzigen solltest: Bereite Dich vor! Oft kennst du die Themen einer Stunde bereits eine Woche vorher. Lies die entsprechenden Kapitel im Buch und versuche, die Fälle der Übung zu lösen! Diskutiere in der Stunde mit! Keine Angst vor den LehrveranstalungsleiterInnen; sie sind da, um Probleme zu erklären. Und keine Furcht vor den vielen Zuhörern; das sind Studierende wie Du! Du kannst Dich in den meisten Fächern zu mehreren Lehrveranstaltungen anmelden, wenn Du sie nicht mehr besuchen willst, musst du dich nicht extra abmelden. Wenn Du den Besuch einer Übung aufgibst, solltest Du Dich aber sicherheitshalber beim Professor abmelden.

Wichtige Termine:

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