Allgemeine Informationen & Informationen über Fächer
im Diplomstudium Rechtswissenschaften

Hier könnt ihr eure Erfahrungen im Diplomstudium mitteilen. Ihr könnt erzählen welche Bücher ihr für das Fach gelernt habt, wie ihr die Vorlesungen empfunden habt und wie lange Ihr für die Prüfung gelernt habt.

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Bsp. (Verfassungsrecht - Bücher) oder (Europarecht – Lernmethode) oder (Bürgerliches Recht – Lernaufwand)

 

Die hier vertretenen Auffassungen geben die Meinung der Verfasser wieder und entsprechen nicht dem offiziellen Standpunkt der Fachschaft Jus.

 

 

Beitragsnachricht
 

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Allgemein: Europarecht

Vorweg: Europarecht ist eine meiner letzten Prüfungen im zweiten Abschnitt. Dementsprechend ist das Rechtsverständnis auch schon fortgeschrittener und sollte bei der folgenden Ansicht berücksichtigt werden.

Europarecht hat oft den Ruf eines der "einfachsten" Fächer im zweiten Abschnitt zu sein. Das mag auch stimmen, denn hoch kompliziert wirds wirklich nicht. Jedoch hat mich die Fülle an Informationen auf den gut 400 Seiten dann doch etwas überrascht. Vor allem die ganzen zusätzlichen Fälle lassen den zeitlichen Lernaufwand doch noch etwas steigen.

Gelernt habe ich mit "Grundkurs Europarecht" von Schröder. Wenn man mal damit warm wird ist es durchaus zu gebrauchen. Zeitlich würde ich empfehlen mindestens 3 Wochen einzuplanen. Die Tatsache, dass ich keine LVs besucht habe hat mir nicht geschadet.


Montag, 11. März 2019
Allgemein: Verfassungsrecht

 Verfassungsrecht war für mich sicherlich einfacher zu bestehen, als so manches privatrechtliche Fach. Dennoch kann es nicht einfach so nebenbei mitgenommen werden. Da ua ein schriftlicher Teil zu absolvieren ist, muss natürlich auch neben der Literatur der Falllösung ausreichend Beachtung geschenkt werden.

Gelernt habe ich mit Öhlinger. Jedoch habe ich anfangs zwei Fehler gemacht, die mir einiges an Zeit gekostet haben: Zum einen können vielen Kapiteln der ersten Buchhälfte zu Beginn vernachlässigt werden, da diese zur schriftlichen Teilprüfung selten bis gar nicht kommen. Es empfiehlt sich den Fokus auf S298 ff (Grundrecht+Rechtsmittel) zu legen und dann nach und nach Kapitel wie Kompetenzen, etc. zu ergänzen.
Außerdem habe ich viel zu lange gebraucht, um die Systematik des Buches zu verstehen. Grundrecht - Grundrechtsträger - Schutzbereich - Grundrechtsformel Gesetzgebung - Grundrechtsformel Vollziehung, wer das durchschaut hat den Großteil des Weges geschafft.
Zusätzlich zum Lehrbuch empfiehlt sich das Falllösungsbuch von Rath-Kathrein. Vor allem um den Aufbau von Schriftsätzen zu üben.

Der Besuch einer Übung ist ebenfalls äußerst ratsam. Für Anfänger ist die Übung von Rath-Kathrein zu empfehlen. Wer im November- bzw. Maitermin antreten will, lege ich die Übung von Gregor Heißl nahe, da er diese ähnlich wie eine Klausurenübung blockt.
Sehr geholfen hat mir außerdem der Besuch einer Anfängerübung (Rath-Kathrein) aus Verwaltungsrecht, um einige Zusammenhänge besser verstehen zu können.

Die mündliche Teilprüfung sollte dann eigentlich kein Problem mehr darstellen. Verfassung war die erste Prüfung des öffentlichen Teils für mich. Mittlerweile glaube ich, dass man auch mit Verwaltung anfangen kann, aber auf alle Fälle diese beiden Prüfungen hintereinander absolvieren sollte, um die Synergien zu nutzen.
Ich persönlich würde gute 1,5+ Monate für die Vorbereitung von Beginn an einplanen (und ohne großartig zu spekulieren)


Sonntag, 02. Dezember 2018
Bürgerliches Recht: Bürgerliches Recht

Gelernt habe ich für die Diplomprüfung aus bürgerlichem Recht ca. 6-8 Monate. Es ist zu beachten, dass es je nachdem welcher Prüfer die Klausur macht, es erhebliche Schwierigkeitsunterschiede gibt, so wurde bei meiner Klausur weder IPR noch Erb-, und Familienrecht gefragt. Gelernt habe ich ausschließlich mit dem PSK, jedoch ist zu beachten, dass der Stoff hier komprimiert Zusammengefasst ist und gerade am Anfang schwer fällt zu verstehen. Durchgelesen hab ich mir den PSK ca. 8-9x, jedoch muss man sagen, dass gerade das erste mal Durchlesen eine Qual ist. Mit der Zeit wird man immer schneller und am Ende weiß man wo noch Probleme sind und überfliegt den Rest. Zu Beginn habe ich auch eine Übung aus Sachenrecht besucht, welche den Einstieg erleichtert, alternativ ist hier eine Übung aus Schuldrecht zu empfehlen. Anschließend habe ich den Vorbereitungskurs bei Dr. Zelger besucht. Man sollte jedoch den PSK, mind. 1x vorher durchgelesen haben, damit man mitkommt. Nachdem der erste Prüfungsantritt aufgrund einer sehr schweren Klausur nicht geklappt hat (5 von 70 Anmeldungen haben bestanden), besuchte ich nächstes Semester noch eine Klausurenübung, die zwar mMn nicht viel gebracht hat, jedoch besser als nix war. Ich habe dann noch einige Fälle geübt und so hat es schließlich geklappt. Hier ist das PSK-Falllösungsbuch sehr zu empfehlen, welches ich nach dem 2x durchlesen des PSK´s fast vollständig durchgearbeitet habe. Außerdem ist bei fortgeschrittenem Wissen das JAP-Buch zu empfehlen, welches Diplomprüfungen aus ganz Österreich enthält. Hieraus habe ich ca. die Hälfte aller Fälle schriftlich bearbeitet. Es ist unbedingt wichtig, dass man ausreichend Fälle bearbeitet, besser ist schriftlich als mündlich. Außerdem muss man die Anspruchsgrundlagen beherrschen. Repetetorium ist mMn nicht zu empfehlen, außer bei Herr Innerhofer, der sich viel Mühe gibt. Vorlesungen habe ich genau eine Woche besucht. Viel Erfolg!


Mittwoch, 27. Juni 2018
Arbeits- und Sozialrecht: Lernaufwand

Arbeits- und Sozialrecht war meine erste Prüfung im 2. Abschnitt. Es wird empfohlen, diese erst nach bestandener Prüfung aus Bürgerlichem Recht zu absolvieren. Dennoch hat es auch ohne Vorwissen super geklappt. Das Sozialrecht Buch habe ich nur einmal durchgelesen und war meiner Ansicht nach einfach zu verstehen. Die Woche vor der Prüfung habe ich dann noch den Fragenkatalog aus Sozialrecht gelernt, war völlig ausreichend. Das Arbeitsrecht Buch habe ich hingegen 2-3 Mal durchgelesen. Vor allem musste ich mich etwas intensiver mit den Themen Kollektivvertrag, BV etc. auseinandersetzen. Auch fand ich das Lösen von Fällen nicht so einfach. Zwischen Theorie verstehen und anwenden gibt es einen riesen Unterschied! Gelernt habe ich zweieinhalb Monate.


Donnerstag, 10. Mai 2018
Fach / Thema: Verwaltung - Lernaufwand

Ich habe Verwaltung am Anfang als eher schwierig empfunden, da mir ein Fallprüfungsschema (wie bei Strafrecht) gefehlt hat und mir deshalb unklar war, wie ich was zu schreiben pzw zu prüfen habe und worauf Wert gelegt wird.

Der größte Teil ist meiner Meinung nach das Verwaltungsverfahrensrecht. Es ist eigentlich nicht so schwer, aber ziemlich umfangreich. Man muss die Fallangabe wirklich genau lesen, da es gerade bei den Verfahrensgesetzen und auch bei den Landes/Bundes-Gesetzen soviel Ausnahmen gibt. 

Da ich neben Verwaltung noch Verfassung gelernt habe, kann ich nicht genau sagen wie lange ich effektiv gelernt habe - ich denke ca. 2 Monate habe ich schon benötigt, habe zuvor allerdings eine Übung gemacht.

Ich habe ganz viele Fälle gemacht und habe die schriftliche Prüfung dann beim zweiten Antritt bestanden - die mündliche dann zum Glück sofort. 


Mittwoch, 07. März 2018
Römisches Recht: Römisches Privatrecht

Für die Fachprüfung Römisches Recht habe ich ca. 4 Wochen gelernt. Ich habe das Buch von M. Pennitz 2 Mal durchgelesen. Nebenbei bin ich verschiedene Zusammenfassungen durchgegangen und habe genügend Fälle gelöst. Um ein besseres Verständnis zu erlangen, besorgte ich mir die Übungsbücher Schuld- und Sachenrecht (Benke/Meissel). Die Lösungen zu den Fällen sind im Internet zu finden. Von großer Bedeutung sind auch die lateinischen Begriffe und die Klagen, die man unbedingt lernen sollte.


Mittwoch, 24. Januar 2018
Unternehmensrecht, Schopper u. Eckert: Unternehmensrecht

Nachdem ich mir hier auf dieser Seite Tipps bezüglich Prüfern geholt habe, habe ich mich im SS 16 bei Prof. Schopper angemeldet und auch auf seine Prüfungsmethode (Fragen aus allen 3 Bereichen: Allgemeines Unternehmensrecht, Gesellschaftsrecht, Nebenskripten) gelernt habe, wurde ich Prof. Eckert zugeteilt. Sein Fokus lag v.a. auf dem Gesellschaftsrecht, in diesem Bereich sollte man also unbedingt fit sein. Zudem holt er alle zu dieser Uhrzeit eingeteilten Kandidaten (ca 10) zugleich in den Prüfungsraum, prüft aber einzeln. Fraglich ist allerdings, warum er sich nicht an die vom Institut vorgegebenen Skripten hält, sondern auch Konzernabschluss, Bilanzierung etc. prüft. Als es hier aufgrund fehlenden Wissens bezüglich Konzernabschluss scheiterte, bekam ich zum 2. Antritt Prof. Schopper. Er teilt 4 Kandidaten/Stunde ein und prüft einzeln. Das Prüfungsklima war in Ordnung, er verlangt einiges, benotet aber gerecht, gelegentlich fragt er nach Bestimmungen. Alles in allem ist Prof. Schopper jedenfalls zu empfehlen.


Montag, 27. November 2017
verwaltung: Verwaltung

Verwaltung darf nicht unterschätzt werden. Es ist war nicht so schwer, aber man muss sich intensiv mit dem Verfahrensrecht auseinandersetzen. Dh. auch die kleinsten Details müssen sitzen, je nachdem bei welchem Prof man ist, legen sie unterschiedlich wert auf die Schriftsätze. Dringend zu empfehlen ist auf jeden Fall der Besuch einer Übung!!

und ganz viele Fälle machen. 

 

Ich habe ca. insgesamt 2,5 Monate gelernt. Also seit von September bis mitte November. 


Sonntag, 26. November 2017
Finanzrecht

Am Anfang ist dieses Fach sehr komplex, vor allem, wenn man mit dem Beiser Buch beginnt. Ich habe mir dann zuerst mit dem Doralt einen Überblick verschafft und dann gings auch gleich mit dem Beiser Buch besser. Die Übungen fand ich sehr hilfreich. Ich habe ca. 5 Wochen auf die Prüfung gelernt und es hat super gepasst.


Montag, 20. November 2017
Rechtsgeschichte: Lernaufwand

Zu Beginn muss ich erwähnen, dass ich die Vorlesungen fast nie besucht habe. Insgesamt habe ich 4 Wochen auf die Übungs- und mündliche Fachklausur gelernt. Habe dann aber eine Woche Zeit zum Wiederholen gehabt. Ich habe das blaue Buch zumindest einmal (bestimmte Kapitel mehrmals) durchgelesen. Grundsätzlich habe ich dann von meiner Zusammenfassung gelernt. Auch bin ich regelmäßig die Altfragen durchgegangen. Ich habe die Fachprüfung beim ersten Anlauf geschafft. Übung war zwar negativ, habe mich jedoch durch intensive Mitarbeit retten können.


Dienstag, 31. Januar 2017
Unternehmensrecht Allgemein/Literatur

Vorweg möchte ich sagen, dass ich das Gerücht,UR sei vergleichbar mit Arbeitsrecht, absolut nicht teilen kann. Allein schon die Literatur umfasst beinahe das doppelte an Seiten und auch der Inhalt ist meiner Meinung nach schwierger als Arbeitsrecht.

Ich habe am Beginn mit den Manz Büchern von Ratka/Rauter gelernt. Da es hier aber keine aktuelle Auflage gab und manchmal die Schwerpunkte etwas anders gesetzt wurden als in der restlichen Literatur (ca. 25 Seiten zur Rechnungslegung beispielsweise) bin ich zuerst auf die Orac Skripten umgestiegen.
Auf den ersten Blick wirkt der Stoff mit diesen Skripten sehr überschaubar, da die einzelnen Exemplare zwischen 100-140 Seiten haben. Jedoch braucht jede einzelne Seite viel mehr Zeit im Vergleich zu einem üblichen Lehrbuch und die Informationen sind sehr kompakt dargestellt, weswegen ich mir vor allem mit den Nebenskripten sehr schwer getan habe.

Schlussendlich habe ich Personen-/Kapitalgesellschaften, KartellG,UWG und Immaterialgüterrecht gegen die Facultas Bücher "Gesellschaftsrecht" von Rieder/Huemer und "Wettbewerbs- und Immaterialgüterrecht" von Wiebe ausgetauscht. Im nachhinein die beste Entscheidung, da in Gesellschaftsrecht die Materie sehr gut und aufbauend erklärt wird. Es wird zum Beispiel die Änderungen der GesBR seit der Reform übersichtlich in grauen Kästen dargestellt und immer wieder die Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Gesellschaftsformen genau dargestellt. Dadurch schafft man sich leicht einen Überblick über die Materie und es wird das vernetzte Denken gefördert.
Desweiteren behandelt dieses Buch auch die Umgründung genauer. Dieses Thema wird in den Orac Skript fast nicht behandelt, obwohl es Prüfungsstoff ist.

Auch die Nebenskripten zusammengefasst im Buch von Wiebe waren für mich deutlich einfacher zu lernen. Wenn man die Literatur vergleicht (Orac Skripten 390 Seiten, Wiebe ca 490 Seiten), war auch der Lernaufwand geringer mit diesem Buch, da man schneller voran kommt.

Allgemeines UR, Unternehmensbezogene Geschäfte und Wertpapierrecht habe ich weiter aus den Orac Skripten gelernt und kam damit auch gut klar.

Ich persönlich würde mindestens 2 Monate (wenn nicht sogar mehr) für Unternehmensrecht einplanen. Der Stoff ist zwar vom Verständnis nicht sehr schwer, aber der Umfang hat es in sich. Vor allem im Bereich der Kapitalgesellschaften.

Bürgerliches Recht sollte ja am Beginn des privatrechtlichen Teils absolviert werden, da die weiteren Fächer darauf aufbauen. Ich habe Arbeitsrecht vor BR gemacht, was auch kein Problem dargestellt hat in hinsicht auf das Verständnis (gelegentlich habe ich im PSK nachgeschlagen). Unternehmesrecht würde ich aber nicht vor BR empfehlen, da hier aus meiner Sicht doch sehr viele Parallelen zum BR gezogen werden und man manche Dinge auch nur schwer ohne Vorkenntnisse versteht.

 


Mittwoch, 30. November 2016
Murschetz: Strafrechtsübung

Alles was man dazu sagen kann, ist dass die Übung bei weitem nicht so schwierig ist, wie es alle behaupten. Wichtig ist, dass man Fälle übt und bt 1 und die stpo beherrscht. Die beiden Ats kann man eigentllich für die Übung weglassen. Es werden zwar manche Sachen wie der Versuch oder Notwehr verlangt, jedoch kommen die bei den gelösten Fällen sehr oft vor, sodass man es auch dabei lernt. Mit eienem Lernaufwand von 1-2 Monaten war die Übungsklausur leicht schaffbar, hätte vermutlich auch weniger gereicht. Wichtig ist auch sich auf die wesentlichen Delikte zu konzentrieren, also Körperverletzung und die Vermögensdelikte inkl unbaren Zahlungsmitteln


Mittwoch, 15. Juni 2016
Römisches Privatrecht

Ich habe im Jänner endlich römisches Recht bestanden.

Gelernt habe ich ungefähr 1-1,5 Monate. Ich kann das Buch von Prof. Pennitz sehr empfehlen, der Hausmanninger war mir zu umfangreich. 

Ich habe zuerst das Buch ein-zweimal komplett durchgelesen, dann zusammengefasst und alle wichtigen Begriffe/Klagen auf Karteikarten geschrieben. Man sollte nicht die lateinischen Fachausdrücke unterschätzen, da man sie leicht verwechseln kann und die Professoren verlangen, dass man nahezu alle weis.

Ich würde empfehlen viele Fälle zu lösen um das Gelernte auch richtig anwenden zu können. Ich habe die Prüfungsfragen aus der Fachschaft mehrmals gelöst, bis ich zu allen die richtige Lösung hatte.

 


Mittwoch, 09. März 2016
Verwaltung : Lernaufwand

Verwaltung darf nicht unterschätzt werden - die Schriftsätze müssen sitzen! Gelernt habe ich mit den Büchern Allg. Verwaltungsrecht (Kahl/Weber), Verwaltungsverfahrensrecht (Grabenwarter/Fister), den besonderen Teil (Rath-Kathrein) habe ich zum Einstieg gelesen, gelernt habe ich dann allerdings direkt mit den Gesetzestexten. 
Die schriftliche Prüfung habe ich dann vom Niveau her eher einfach empfunden - ich hatte genug Zeit die entsprechenden Stellen in den Gesetzestexten zu finden und auch zu verschriftlichen. 

Rein gelernt habe ich vor der schriftlichen Prüfung 6 bis 8 Wochen. Da ich allerdings eine Übung gemacht habe, hatte ich schon Vorwissen und musste dieses einfach nur um die Stoffgebiete erweitern, die bei der Prüfung relevant waren. Die mündliche Prüfung habe ich dann - aus terminlichen Gründen - erst beim nächsten Termin angetreten. Für die Vorbereitung hat mir das aber auf keinen Fall geschadet, zumal die Fragen dann doch eher genau sind (zumindest wenn man sich die Fragen im Fragenkatalog ansieht). 


Mittwoch, 09. März 2016
Bürgerliches Recht - Lernaufwand

Im Jänner 2016 habe ich endlich die Fachprüfung Bürgerliches Recht bestanden.
Gelernt habe ich dafür zwischen 6 und 8 Monate.

Zu Beginn würde ich empfehlen den PSK ein bis zweimal durchzulesen um einen groben Überblick über den Stoff zu bekommen, da gerade am Anfang das größte Problem ist die Zusammenhänge zu verstehen.
Danach habe ich mit der Springerreihe gelernt, jedoch schnell gemerkt, dass ich mit dieser nicht gut zurecht komme.
Mit Koziol/Welser Band 1+2 ging das Lernen dann aber wesentlich besser voran.

Ich habe den Fehler gemacht, dass ich keine, oder kaum Zeit fürs Fälle lösen eingeplant habe. Ich würde jedem empfehlen, nicht erst im letzten Monat vor der Schriftlichen damit anzufangen. Das Falllösungsbuch von Nemeth ist hier sehr zu empfehlen, mit etwas mehr Erfahrung dann die JAP Hefte ( kann man auf der Fachschaft kopieren).


Montag, 07. März 2016
Arbeitsrecht - Lernaufwand

Ich habe Arbeitsrecht im SS 2015 bei Prof. Reissner gemacht.
Gelernt habe ich  das Reissner Buch von Manz und Sozialrecht Basic.

Anfangs war für mich vor allem das Kollektivarbeitsrecht, Betriebsübergang uä. sehr schwer zu verstehen. Das Verständnis dafür kam erst ab dem dritten Mal durchgehen.
Der Rest des Buches ist eigentlich relativ einfach zu lernen.

Im Nachhinein betrachtet hätte für die Sozialrechtfrage der Fragenkatalog der Fachschaft locker gereicht, aber da ich mich nie traue zu spekulieren, habe ich das Sozialrecht Basic
Buch auch zweimal durchgelesen. Dieses Buch war für mich sehr schwer zu lesen, vor allem durch die ganzen Rechnungen,etc.!

Arbeitsrecht war meine erste Prüfung im 2. Abschnitt. Obwohl es sicher mit einem Vorwissen aus bürgerlichem Recht einfacher gewesen wäre, ist es eindeutig möglich die Prüfung zu bestehen, vor allem wenn man im PSK nachschlagen kann.

Auf die Fachprüfung habe ich gute 2 Monate gelernt.

 


Montag, 07. März 2016
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